finde alles – suche nichts

kleine und große Werke von Monika Bartholomé

Die Kölner Künstlerin Monika Bartholomé hat ein „Museum für Zeichnung“ erdacht und erschaffen. Es ist ein „nomadisches“ Museum ohne festen Ort und wird vom 16. September 2018 bis 13. Januar 2019 im Horst-Janssen-Museum gastieren. Das „Museum“ besteht aus Fundstücken, in denen die Zeichnung als universelles Ausdrucksmittel des Menschen eine besondere Rolle spielt.

Das „Museum für Zeichnung“ unterscheidet nicht zwischen angewandter und freier Kunst oder Äußerungen aus dem Alltag und spiegelt wie eine Wunderkammer den subjektiven Blick der Sammlerin wider. Besonders – und nicht museal – ist, dass man die Fundstücke von Monika Bartholomé  in die Hand nehmen und neue Anordnungen herstellen darf.

Neben den ausgestellten Einzelwerken realisiert Monika Bartholomé auf der ersten Etage des Horst-Janssen-Museums eine Arbeit, die eigens für die geschwungene, dreißig Meter lange Wandfläche des Museums konzipiert wurde.

Zur Ausstellung erscheint eine Publikation, das „Findbuch“, das es Lesern und Betrachtern erlaubt, in die künstlerische Welt von Monika Bartholomé einzutauchen. Das Findbuch ist ein unkonventionelles Werkbuch mit einem sehr persönlichen Ansatz, der vor allem auch in den Texten von Monika Bartholomé anschaulich wird.